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	<title>Kommentare für Der Katzenkönig</title>
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	<description>Auch hinter einem Täter kann ein Täter stehen.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 May 2012 10:06:15 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Populärer Rechtsirrtum: Notwehr muss verhältnismäßig sein von Xenia Raal</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2011/02/20/popularer-rechtsirrtum-notwehr-muss-verhaltnismasig-sein/#comment-649</link>
		<dc:creator><![CDATA[Xenia Raal]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2012 10:06:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ariadne,
die Meinung &quot;Inn Deutschland gilt eindeutig täterschutz vor Opferschutz!
Denn den Rechtsanwälten welche die Räter verteidigen sind die Opfer Scheiwßegal.&quot;
ist in ihrem ersten Teil eher richtig als falsch.

Den zweiten Satz würde ich überhaupt nicht unterschreiben. Der Scheißegal-Eindruck entsteht vielmehr dadurch, dass der Rechtsanwalt seine Partein vertritt, nicht die Position des Opfers. Alles andere wäre eine schlechte Rechtsverteidigung, könnte sogar zu Nachteilen für den Rechtsanwalt führen bis hin zur Strafbarkeit wegen Parteiverrats..]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ariadne,<br />
die Meinung &#8220;Inn Deutschland gilt eindeutig täterschutz vor Opferschutz!<br />
Denn den Rechtsanwälten welche die Räter verteidigen sind die Opfer Scheiwßegal.&#8221;<br />
ist in ihrem ersten Teil eher richtig als falsch.</p>
<p>Den zweiten Satz würde ich überhaupt nicht unterschreiben. Der Scheißegal-Eindruck entsteht vielmehr dadurch, dass der Rechtsanwalt seine Partein vertritt, nicht die Position des Opfers. Alles andere wäre eine schlechte Rechtsverteidigung, könnte sogar zu Nachteilen für den Rechtsanwalt führen bis hin zur Strafbarkeit wegen Parteiverrats..</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die kommissarische(n) Reichsregierung(en) von Hans Kook</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2011/02/17/die-kommissarischen-reichsregierungen/#comment-640</link>
		<dc:creator><![CDATA[Hans Kook]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 14:23:22 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nö, nur weil ein paar wenige Vollpfosten mangels Medienkompetenz jeden hanebüchenen Scheißdreck im Internet glauben, der hier und da von Verschwörungsneurotikern und ewiggestrigen Reichsdeppen abgesondert wird, begründet das keineswegs ein Legitimationsmangel. Dass &quot;eine Menge Deutsche nicht mit der Berliner Republik einverstanden&quot; seien, kann insoweit ebenso infrage gestellt werden, wenn man sie dann fragt, was sie stattdessen für einen Staat bzw. Regierungssystem haben wollen. Die allerwenigstens - bis auf unser altbekannten Spinner und Nazis von Rechtsaußen - wollen das Deutsche Reich von 1871 oder später wieder haben, und zwar schlicht und ergreifend deshalb, weil die gegenwärtige staatsrechtliche Ausgestaltung des deutschen Nationalstaats, nämlich die Bundesrepublik Deutschland, weitaus freiheitlicher und demokratischer ist als es das Deutsche Reich jemals sein konnte.

So ist auch das Grundgesetz die beste deutsche Verfassung, die die Deutschen in ihrer relativ kurzen nationalstaatlichen Geschichte bislang hatten.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nö, nur weil ein paar wenige Vollpfosten mangels Medienkompetenz jeden hanebüchenen Scheißdreck im Internet glauben, der hier und da von Verschwörungsneurotikern und ewiggestrigen Reichsdeppen abgesondert wird, begründet das keineswegs ein Legitimationsmangel. Dass &#8220;eine Menge Deutsche nicht mit der Berliner Republik einverstanden&#8221; seien, kann insoweit ebenso infrage gestellt werden, wenn man sie dann fragt, was sie stattdessen für einen Staat bzw. Regierungssystem haben wollen. Die allerwenigstens &#8211; bis auf unser altbekannten Spinner und Nazis von Rechtsaußen &#8211; wollen das Deutsche Reich von 1871 oder später wieder haben, und zwar schlicht und ergreifend deshalb, weil die gegenwärtige staatsrechtliche Ausgestaltung des deutschen Nationalstaats, nämlich die Bundesrepublik Deutschland, weitaus freiheitlicher und demokratischer ist als es das Deutsche Reich jemals sein konnte.</p>
<p>So ist auch das Grundgesetz die beste deutsche Verfassung, die die Deutschen in ihrer relativ kurzen nationalstaatlichen Geschichte bislang hatten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Die kommissarische(n) Reichsregierung(en) von Ralph Ironman</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2011/02/17/die-kommissarischen-reichsregierungen/#comment-639</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ralph Ironman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 14:07:10 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Sahce beschäftigt mich nun schon einige Jahre. Um es klar zu sagen, natürlich ist das alles abwegig. Aber es offenbart einen gewaltigen Legitimitätsmangel. Offensichtlich sind eine Menge Deutsche nicht mit der Berliner Republik einverstanden. Weder ist das der Staat den die Westdeutschen wollten, noch ist es der Staat geworden in den die Ostdeutschen wollten. Mittlererweile wird die &quot;BRD Gmbh&quot; schon bald zum running gag.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Sahce beschäftigt mich nun schon einige Jahre. Um es klar zu sagen, natürlich ist das alles abwegig. Aber es offenbart einen gewaltigen Legitimitätsmangel. Offensichtlich sind eine Menge Deutsche nicht mit der Berliner Republik einverstanden. Weder ist das der Staat den die Westdeutschen wollten, noch ist es der Staat geworden in den die Ostdeutschen wollten. Mittlererweile wird die &#8220;BRD Gmbh&#8221; schon bald zum running gag.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Lohnt sich für Volljuristen eine Rechtsschutzversicherung? von Ralph Ironman</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2011/12/06/lohnt-sich-fur-volljuristen-eine-rechtsschutzversicherung/#comment-638</link>
		<dc:creator><![CDATA[Ralph Ironman]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 13:46:36 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Über Ärzte sagt man, sie seien schlechte Patienten. Das gilt sicher auch bei Anwälten ;) Aber auch als Jurist sollte man seine eigenen Grenzen kennen - was auch bei Ärzten ein Problem darstellt. Und in Rechtsangelegenheiten ist es auch sehr wichtig objektiv zu sein, ein Beistand oder Advocat (herbeigerufener) oder auch in der römischen Tradition der Patron kann dies, man selbst jedoch nicht. Auch ist man ja unter Umständen in einer psychisch angespannten Situation und seinen Affekten unterworfen. Da sollte man sich nicht selbst vertreten, weder als Laie noch als Volljurist, Anwalt, Hochschullehrer...]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Über Ärzte sagt man, sie seien schlechte Patienten. Das gilt sicher auch bei Anwälten <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  Aber auch als Jurist sollte man seine eigenen Grenzen kennen &#8211; was auch bei Ärzten ein Problem darstellt. Und in Rechtsangelegenheiten ist es auch sehr wichtig objektiv zu sein, ein Beistand oder Advocat (herbeigerufener) oder auch in der römischen Tradition der Patron kann dies, man selbst jedoch nicht. Auch ist man ja unter Umständen in einer psychisch angespannten Situation und seinen Affekten unterworfen. Da sollte man sich nicht selbst vertreten, weder als Laie noch als Volljurist, Anwalt, Hochschullehrer&#8230;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was gesagt werden muss von Dirk Stöver</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/09/was-gesagt-werden-muss/#comment-636</link>
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Stöver]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:25:53 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://katzenkoenig.net/?p=5269#comment-636</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter CM,


eine Begründung werde ich auch nicht nachreichen, da ich lediglich als Advocatus Diaboli einer Behauptung eine andere entgegensetze. 

&quot;Sie lautet übrigens in Kurzform: Antisemitismus ist verpönt, darum wird Antisemitismus oft zu kaschieren und in “israel-kritische” Bahnen zu lenken versucht.&quot; Genau dies ist eben die Behauptung, um die es geht und nicht, wie von Ihnen proklamiert, eine Begründung.

Was den &quot;Prosemitismus&quot; angeht:

Damit soll gesagt sein, dass es in meinen Augen ebenso unsinnig ist, allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Rasse, einer Religionsgemeinschaft, eines Staates o. ä. tendenziell eher GEGEN jemanden oder etwas zu sein wie DAFÜR.

Beides ist selbstverständlich Türöffner für Gewalt.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter CM,</p>
<p>eine Begründung werde ich auch nicht nachreichen, da ich lediglich als Advocatus Diaboli einer Behauptung eine andere entgegensetze. </p>
<p>&#8220;Sie lautet übrigens in Kurzform: Antisemitismus ist verpönt, darum wird Antisemitismus oft zu kaschieren und in “israel-kritische” Bahnen zu lenken versucht.&#8221; Genau dies ist eben die Behauptung, um die es geht und nicht, wie von Ihnen proklamiert, eine Begründung.</p>
<p>Was den &#8220;Prosemitismus&#8221; angeht:</p>
<p>Damit soll gesagt sein, dass es in meinen Augen ebenso unsinnig ist, allein aufgrund der Zugehörigkeit zu einer Rasse, einer Religionsgemeinschaft, eines Staates o. ä. tendenziell eher GEGEN jemanden oder etwas zu sein wie DAFÜR.</p>
<p>Beides ist selbstverständlich Türöffner für Gewalt.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was gesagt werden muss von CM</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/09/was-gesagt-werden-muss/#comment-635</link>
		<dc:creator><![CDATA[CM]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 17:53:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://katzenkoenig.net/?p=5269#comment-635</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stöver,

vielen Dank für Ihre Präzisierung. Leider haben Sie vergessen, die Begründung nachzureichen, auf die ich nun so gespannt warte. Das Konstrukt einer &quot;prosemitischen/-zionistischen Grundhaltung&quot;, die sich darin ausdrückt, dass Menschen, die sich einen feuchten Kehricht für die zahlreichen Kriege und Menschenrechtsverletzungen auf der Welt interessieren, aber beim Thema Nahostkonflikt zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen wollen, bleibt ein blutleerer Körper. Auch würde ich mich für Beispiele interessieren, die eine solche Anschauung nahe legen.

Sicher wäre auch die Frage eine Erläuterung wert, was eigentlich das Schlechte an einer &quot;prosemitischen Grundhaltung&quot; sein soll. In meinem Blogeintrag geht es nicht um eine Pro-Haltung, sondern um eine Anti-Haltung. Ich habe nichts gegen Menschen, die &quot;prosemitisch&quot; sind, wie ich auch nichts gegen Menschen habe, die &quot;propalästinensisch&quot; sind. Warum genau stören &quot;prosemitische&quot; Menschen Sie? Und wenn Sie sich von diesen nicht gestört fühlen, wieso genau bringen Sie Ihren Einwand auf meine Aussage zu einer Anti-Haltung hin, nämlich zum Antisemitismus? Sie wissen schon, dass Antisemitismus, ein zugegeben unpräzises Wort, für eine Haltung steht, die, beginnend schon in der Antike, für Hass auf und Verfolgung von Juden und sogar deren millionenfache Ermordnung steht, oder? Ich finde, gegen eine solche (nämlich Anti-)Haltung kann man aus sehr viel besseren Gründen streiten als gegen eine &quot;prosemitische&quot;, denn &quot;prosemitisch&quot; ist nicht gleichbedeutend mit irgendeiner Billigung von Hass und Gewalt, &quot;antisemitisch&quot; aber ist das sehr wohl (wenn natürlich auch nicht jeder Antisemit gleich die Ausrottung der Juden herbeisehnt). Oder wollen Sie das &quot;prosemitisch&quot; nun ganz streichen und sich auf &quot;prozionistisch&quot; beschränken, gleichsam als weitere Fehlerkorrektur oder eben Präzisierung?

Ihre Frage, wieso die Behauptung eines versteckten Antisemitismus keiner Begründung darf, verstehe ich nicht ganz. Das müssten Sie jemanden fragen, der eine solche Begründung für überflüssig hält. Ich selbst habe sie ja schon gegeben, nämlich heute um 15:53 Uhr hier im Blog in meiner Antwort an Sie, obwohl ich (ganz ehrlich!) gedacht hatte, es würde sich völlig von selbst verstehen, von welcher Begründung ich ausgegangen war. Erst Ihr Konstrukt eines &quot;Prosemitismus&quot; hat mir die Augen für die Möglichkeit geöffnet, diese Begründung nicht auf Anhieb zu erkennen. Sie lautet übrigens in Kurzform: Antisemitismus ist verpönt, darum wird Antisemitismus oft zu kaschieren und in &quot;israel-kritische&quot; Bahnen zu lenken versucht. Sie können diese Begründung gern anzweifeln, aber Sie können mir doch nicht ernsthaft vorwerfen, ich hätte sie verschwiegen oder hielte sie für irrelevant.

Die angeforderten Beispiele werde ich Ihnen nach und nach liefern, aber nicht hier, sondern per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stöver,</p>
<p>vielen Dank für Ihre Präzisierung. Leider haben Sie vergessen, die Begründung nachzureichen, auf die ich nun so gespannt warte. Das Konstrukt einer &#8220;prosemitischen/-zionistischen Grundhaltung&#8221;, die sich darin ausdrückt, dass Menschen, die sich einen feuchten Kehricht für die zahlreichen Kriege und Menschenrechtsverletzungen auf der Welt interessieren, aber beim Thema Nahostkonflikt zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen wollen, bleibt ein blutleerer Körper. Auch würde ich mich für Beispiele interessieren, die eine solche Anschauung nahe legen.</p>
<p>Sicher wäre auch die Frage eine Erläuterung wert, was eigentlich das Schlechte an einer &#8220;prosemitischen Grundhaltung&#8221; sein soll. In meinem Blogeintrag geht es nicht um eine Pro-Haltung, sondern um eine Anti-Haltung. Ich habe nichts gegen Menschen, die &#8220;prosemitisch&#8221; sind, wie ich auch nichts gegen Menschen habe, die &#8220;propalästinensisch&#8221; sind. Warum genau stören &#8220;prosemitische&#8221; Menschen Sie? Und wenn Sie sich von diesen nicht gestört fühlen, wieso genau bringen Sie Ihren Einwand auf meine Aussage zu einer Anti-Haltung hin, nämlich zum Antisemitismus? Sie wissen schon, dass Antisemitismus, ein zugegeben unpräzises Wort, für eine Haltung steht, die, beginnend schon in der Antike, für Hass auf und Verfolgung von Juden und sogar deren millionenfache Ermordnung steht, oder? Ich finde, gegen eine solche (nämlich Anti-)Haltung kann man aus sehr viel besseren Gründen streiten als gegen eine &#8220;prosemitische&#8221;, denn &#8220;prosemitisch&#8221; ist nicht gleichbedeutend mit irgendeiner Billigung von Hass und Gewalt, &#8220;antisemitisch&#8221; aber ist das sehr wohl (wenn natürlich auch nicht jeder Antisemit gleich die Ausrottung der Juden herbeisehnt). Oder wollen Sie das &#8220;prosemitisch&#8221; nun ganz streichen und sich auf &#8220;prozionistisch&#8221; beschränken, gleichsam als weitere Fehlerkorrektur oder eben Präzisierung?</p>
<p>Ihre Frage, wieso die Behauptung eines versteckten Antisemitismus keiner Begründung darf, verstehe ich nicht ganz. Das müssten Sie jemanden fragen, der eine solche Begründung für überflüssig hält. Ich selbst habe sie ja schon gegeben, nämlich heute um 15:53 Uhr hier im Blog in meiner Antwort an Sie, obwohl ich (ganz ehrlich!) gedacht hatte, es würde sich völlig von selbst verstehen, von welcher Begründung ich ausgegangen war. Erst Ihr Konstrukt eines &#8220;Prosemitismus&#8221; hat mir die Augen für die Möglichkeit geöffnet, diese Begründung nicht auf Anhieb zu erkennen. Sie lautet übrigens in Kurzform: Antisemitismus ist verpönt, darum wird Antisemitismus oft zu kaschieren und in &#8220;israel-kritische&#8221; Bahnen zu lenken versucht. Sie können diese Begründung gern anzweifeln, aber Sie können mir doch nicht ernsthaft vorwerfen, ich hätte sie verschwiegen oder hielte sie für irrelevant.</p>
<p>Die angeforderten Beispiele werde ich Ihnen nach und nach liefern, aber nicht hier, sondern per E-Mail oder im persönlichen Gespräch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was gesagt werden muss von Dirk Stöver</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/09/was-gesagt-werden-muss/#comment-634</link>
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Stöver]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 15:06:33 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://katzenkoenig.net/?p=5269#comment-634</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter CM,

zunächst einmal kann ich Sie beruhigen – so schnell bin ich nicht zu kränken.

Durch mein Verschulden konnten Sie leider nicht bemerken, dass wir im Wesentlichen sehr wohl zumindest ähnlicher Meinung sind.

Leider habe ich den Absatz unter „2.“ nicht sorgfältig genug umformuliert. Ich hätte anstatt von kaschiertem Prosemitismus/-zionismus von einer prosemitisch/-zionistischen Grundhaltung reden müssen, die zum Tragen kommt.

Selbstverständlich haben Sie damit recht, dass es im Falle eines „Prosemitismus“ nichts zu verstecken gibt.

Vor allem wollte ich unseren „geradezu hysterischen Umgang mit den Themen Israel, Judentum und Antisemitismus“, die m. E. unnötig hochkochenden Emotionen, die Political Correctness/Incorrectness usw. unterstreichen.

Eines ist mir jedoch noch nicht ganz klar: Warum bedarf die Behauptung bezüglich eines versteckten Antisemitismus eigentlich keinerlei Begründung?

Ihr Angebot, „unzählige Beispiele“ zu nennen, nehme ich gerne an.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter CM,</p>
<p>zunächst einmal kann ich Sie beruhigen – so schnell bin ich nicht zu kränken.</p>
<p>Durch mein Verschulden konnten Sie leider nicht bemerken, dass wir im Wesentlichen sehr wohl zumindest ähnlicher Meinung sind.</p>
<p>Leider habe ich den Absatz unter „2.“ nicht sorgfältig genug umformuliert. Ich hätte anstatt von kaschiertem Prosemitismus/-zionismus von einer prosemitisch/-zionistischen Grundhaltung reden müssen, die zum Tragen kommt.</p>
<p>Selbstverständlich haben Sie damit recht, dass es im Falle eines „Prosemitismus“ nichts zu verstecken gibt.</p>
<p>Vor allem wollte ich unseren „geradezu hysterischen Umgang mit den Themen Israel, Judentum und Antisemitismus“, die m. E. unnötig hochkochenden Emotionen, die Political Correctness/Incorrectness usw. unterstreichen.</p>
<p>Eines ist mir jedoch noch nicht ganz klar: Warum bedarf die Behauptung bezüglich eines versteckten Antisemitismus eigentlich keinerlei Begründung?</p>
<p>Ihr Angebot, „unzählige Beispiele“ zu nennen, nehme ich gerne an.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was gesagt werden muss von CM</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/09/was-gesagt-werden-muss/#comment-633</link>
		<dc:creator><![CDATA[CM]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 13:53:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://katzenkoenig.net/?p=5269#comment-633</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Stöver,

es wird Sie hoffentlich nicht kränken, dass ich mich Ihrer Meinung nicht anzuschließen vermag.

Ich nehme an, wir sind uns einig, dass Deutschland einen geradezu hysterischen Umgang mit den Themen Israel, Judentum und Antisemitismus pflegt. Zum Beispiel glaube ich nicht, dass Günter Grass ein Antisemit ist, und doch wird ihm dergleichen nun vorgeworfen (wie ich einer Presseschau entnommen habe).

Angesichts dieser Hysterie sehen viele Antisemiten (erst recht) Anlass, ihren Antisemitismus als Israel-Kritik zu formulieren. Das heißt nicht, dass jeder Israel-Kritiker ein Antisemit ist. Aber gerade weil all das so ein heikles Thema ist und die Emotionen hierbei so schnell hochkochen, fühlen sich viele Antisemiten geradezu genötigt, das, was sie eigentlich meinen, umzuformulieren in etwas, das dem Wortlaut nach politically correct ist.

Wenn nun aber jemand offen für Israel Partei ergreift, dann mögen Sie dem Wortlaut nach Recht haben: Dies könnte „Prosemitismus“ sein. Da „Prosemitismus“ aber in Deutschland nicht political incorrect ist, gibt es keinen Grund, ihn zu verklausulieren. Darum kann ich nicht recht glauben, dass es viele „Prosemiten“ gibt, die mit ihren pro-israelischen Äußerungen eigentlich etwas anderes sagen wollen, dass sie nämlich total pro-jüdisch sind. Das könnten sie doch ganz offen sagen, ohne vom politisch korrekten Mainstream aufgefressen zu werden.

Ich sehe darum keinen Grund für die Annahme, dass es versteckten „Prosemitismus“ in einem nennenswerten Maße gibt, geschweige denn in einem Maße, das irgendwie mit dem des versteckten Antisemitismus konkurrieren könnte. Vom versteckten Antisemitismus handelt mein zweiter Punkt aber doch! Da auch Sie trotz dieses so offenkundigen Unterschiedes Ihre These mit keiner Begründung versehen, nehme ich an, dass Sie das Problem der mangelnden Plausibilität Ihrer Argumentation noch nicht zu lösen vermochten.

Mir sind übrigens auch keine Fälle bekannt, in denen sich jemand, dem alles Elend und Leid in der Welt egal ist, im Nahostkonflikt plötzlich zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen will. Ich kann Ihnen hingegen unzählige Beispiele für den umgekehrten Fall nennen.

Auch Ihr Stoiber-Argument überzeugt mich nicht so recht. Wenn sich Stoiber gegen eine Eheschließung zwischen Christen und Moslems ausgesprochen hätte, wäre er ebenfalls in arge Bedrängnis geraten. Wohl will ich Ihnen zugeben, dass die Bedrängnis in dem von Ihnen geschilderten Fall noch größer gewesen wäre. Das allerdings hat meiner Meinung nach mit „Prosemitismus“ (zumal verstecktem „Prosemitismus“) nichts zu tun, sondern eher mit der Hysterie beim Thema Antisemitismus, bei dem Sie und ich vermutlich einer Meinung sind.

Im Fall Sigmar Gabriel gebe ich Ihnen mehr oder weniger Recht. Zumindest hätte die Apartheid-Formulierung keinen solchen Wirbel verursachen müssen. Dümmlich war sie allerdings schon, und die von mir eingeforderte Differenzierung fehlt ihr völlig. Die (allerdings selbst sehr tendenziöse) Achse des Guten kann Herrn Gabriel und Ihnen, sehr verehrter Herr Stöver, vielleicht erste Denkanstöße geben:

http://goo.gl/qCH2y]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Stöver,</p>
<p>es wird Sie hoffentlich nicht kränken, dass ich mich Ihrer Meinung nicht anzuschließen vermag.</p>
<p>Ich nehme an, wir sind uns einig, dass Deutschland einen geradezu hysterischen Umgang mit den Themen Israel, Judentum und Antisemitismus pflegt. Zum Beispiel glaube ich nicht, dass Günter Grass ein Antisemit ist, und doch wird ihm dergleichen nun vorgeworfen (wie ich einer Presseschau entnommen habe).</p>
<p>Angesichts dieser Hysterie sehen viele Antisemiten (erst recht) Anlass, ihren Antisemitismus als Israel-Kritik zu formulieren. Das heißt nicht, dass jeder Israel-Kritiker ein Antisemit ist. Aber gerade weil all das so ein heikles Thema ist und die Emotionen hierbei so schnell hochkochen, fühlen sich viele Antisemiten geradezu genötigt, das, was sie eigentlich meinen, umzuformulieren in etwas, das dem Wortlaut nach politically correct ist.</p>
<p>Wenn nun aber jemand offen für Israel Partei ergreift, dann mögen Sie dem Wortlaut nach Recht haben: Dies könnte „Prosemitismus“ sein. Da „Prosemitismus“ aber in Deutschland nicht political incorrect ist, gibt es keinen Grund, ihn zu verklausulieren. Darum kann ich nicht recht glauben, dass es viele „Prosemiten“ gibt, die mit ihren pro-israelischen Äußerungen eigentlich etwas anderes sagen wollen, dass sie nämlich total pro-jüdisch sind. Das könnten sie doch ganz offen sagen, ohne vom politisch korrekten Mainstream aufgefressen zu werden.</p>
<p>Ich sehe darum keinen Grund für die Annahme, dass es versteckten „Prosemitismus“ in einem nennenswerten Maße gibt, geschweige denn in einem Maße, das irgendwie mit dem des versteckten Antisemitismus konkurrieren könnte. Vom versteckten Antisemitismus handelt mein zweiter Punkt aber doch! Da auch Sie trotz dieses so offenkundigen Unterschiedes Ihre These mit keiner Begründung versehen, nehme ich an, dass Sie das Problem der mangelnden Plausibilität Ihrer Argumentation noch nicht zu lösen vermochten.</p>
<p>Mir sind übrigens auch keine Fälle bekannt, in denen sich jemand, dem alles Elend und Leid in der Welt egal ist, im Nahostkonflikt plötzlich zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen will. Ich kann Ihnen hingegen unzählige Beispiele für den umgekehrten Fall nennen.</p>
<p>Auch Ihr Stoiber-Argument überzeugt mich nicht so recht. Wenn sich Stoiber gegen eine Eheschließung zwischen Christen und Moslems ausgesprochen hätte, wäre er ebenfalls in arge Bedrängnis geraten. Wohl will ich Ihnen zugeben, dass die Bedrängnis in dem von Ihnen geschilderten Fall noch größer gewesen wäre. Das allerdings hat meiner Meinung nach mit „Prosemitismus“ (zumal verstecktem „Prosemitismus“) nichts zu tun, sondern eher mit der Hysterie beim Thema Antisemitismus, bei dem Sie und ich vermutlich einer Meinung sind.</p>
<p>Im Fall Sigmar Gabriel gebe ich Ihnen mehr oder weniger Recht. Zumindest hätte die Apartheid-Formulierung keinen solchen Wirbel verursachen müssen. Dümmlich war sie allerdings schon, und die von mir eingeforderte Differenzierung fehlt ihr völlig. Die (allerdings selbst sehr tendenziöse) Achse des Guten kann Herrn Gabriel und Ihnen, sehr verehrter Herr Stöver, vielleicht erste Denkanstöße geben:</p>
<p><a href="http://goo.gl/qCH2y" rel="nofollow">http://goo.gl/qCH2y</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Was gesagt werden muss von Dirk Stöver</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/09/was-gesagt-werden-muss/#comment-632</link>
		<dc:creator><![CDATA[Dirk Stöver]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Apr 2012 22:38:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://katzenkoenig.net/?p=5269#comment-632</guid>
		<description><![CDATA[Hervorragend! Punkt 2 könnte man jedoch auch folgendermaßen formulieren:

Ein Großteil dessen, was der äußeren Form nach Antisemitismus-Kritik sein soll, ist in Wahrheit nichts anderes als kaschierter Prosemitismus/-zionismus. Dieser Verdacht liegt insbesondere dann nahe, wenn sich jemand einen feuchten Kehricht für die zahlreichen Kriege und Menschenrechtsverletzungen auf der Welt interessiert, aber beim Thema Nahostkonflikt zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen will.

Würde sich ein deutscher Politiker religiös motiviert dahin gehend äußern, dass man, wenn man Eheschließungen zwischen Juden und Christen dulde, auch gleich Teufelsanbetung betreiben könne, so wäre selbiger Politiker in Nullkommanichts von der politischen Bildfläche verschwunden.

Nichts jedoch ist meines Wissens im Fall Stoiber geschehen, als dieser sich auf derartig menschenverachtende Weise zur sogenannten &quot;Homo-Ehe&quot; äußerte.

Den Hype allerdings, den S. Gabriels Statement unlängst auslöste, kenne wir alle.

Ebenso verhält es sich mit dem kürzlich erschienen Gedicht eines alten Mannes, das im Grunde das Papier nicht wert ist, auf welches es mit letzter Tinte geschrieben wurde.]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hervorragend! Punkt 2 könnte man jedoch auch folgendermaßen formulieren:</p>
<p>Ein Großteil dessen, was der äußeren Form nach Antisemitismus-Kritik sein soll, ist in Wahrheit nichts anderes als kaschierter Prosemitismus/-zionismus. Dieser Verdacht liegt insbesondere dann nahe, wenn sich jemand einen feuchten Kehricht für die zahlreichen Kriege und Menschenrechtsverletzungen auf der Welt interessiert, aber beim Thema Nahostkonflikt zum leidenschaftlichen Fürsprecher Israels oder des Judentums aufschwingen will.</p>
<p>Würde sich ein deutscher Politiker religiös motiviert dahin gehend äußern, dass man, wenn man Eheschließungen zwischen Juden und Christen dulde, auch gleich Teufelsanbetung betreiben könne, so wäre selbiger Politiker in Nullkommanichts von der politischen Bildfläche verschwunden.</p>
<p>Nichts jedoch ist meines Wissens im Fall Stoiber geschehen, als dieser sich auf derartig menschenverachtende Weise zur sogenannten &#8220;Homo-Ehe&#8221; äußerte.</p>
<p>Den Hype allerdings, den S. Gabriels Statement unlängst auslöste, kenne wir alle.</p>
<p>Ebenso verhält es sich mit dem kürzlich erschienen Gedicht eines alten Mannes, das im Grunde das Papier nicht wert ist, auf welches es mit letzter Tinte geschrieben wurde.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Περί αναλογικότητας της αμυντικής πράξης von Αθανάσιος Αναγνωστόπουλος</title>
		<link>http://katzenkoenig.net/2012/04/06/%cf%80%ce%b5%cf%81%ce%af-%ce%b1%ce%bd%ce%b1%ce%bb%ce%bf%ce%b3%ce%b9%ce%ba%cf%8c%cf%84%ce%b7%cf%84%ce%b1%cf%82-%cf%84%ce%b7%cf%82-%ce%b1%ce%bc%cf%85%ce%bd%cf%84%ce%b9%ce%ba%ce%ae%cf%82-%cf%80%cf%81/#comment-631</link>
		<dc:creator><![CDATA[Αθανάσιος Αναγνωστόπουλος]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Apr 2012 20:59:47 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Gott sei dank, zumindest sind die FOCUS Journalisten freigesprochen...

http://www.rp-online.de/panorama/ausland/keine-strafe-fuer-stinkefinger-aphrodite-1.2780001

Vielen Dank für den Titel! Ich bin auch Jurist, Rechtsanwalt in Athen. Die Notwehr war das Thema meines zweiten Buchs. 

Die mittelbare Täterschaft bzw. unser liebe Katzenkönig des ersten! ;-)]]></description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gott sei dank, zumindest sind die FOCUS Journalisten freigesprochen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.rp-online.de/panorama/ausland/keine-strafe-fuer-stinkefinger-aphrodite-1.2780001" rel="nofollow">http://www.rp-online.de/panorama/ausland/keine-strafe-fuer-stinkefinger-aphrodite-1.2780001</a></p>
<p>Vielen Dank für den Titel! Ich bin auch Jurist, Rechtsanwalt in Athen. Die Notwehr war das Thema meines zweiten Buchs. </p>
<p>Die mittelbare Täterschaft bzw. unser liebe Katzenkönig des ersten! <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
]]></content:encoded>
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